| Wir nehmen sie uns um unseren Körper etwas gutes zu tun. Gesund bleiben lautet die Devise, doch was jetzt das Deutsche Ärzteblatt in seiner Onlineausgabe berichtet, stellt den Weg zu diesem Ziel in Frage.
Künstliche Vitamine erhöhen das Risiko eines Prostatakarzinom um das Doppelte.
Beobachtet wurden Männer die 7 mal pro Woche Multivitaminpräperate einnahmen. Von den knapp 300.000 Personen waren nach 5 Jahren 10.241 an Prostatakrebs erkrankt. 8.765 litten an lokalisierten Tumoren und an 1.476 fanden die Forscher ein bereits fortgeschrittenes Prostatakarzinom.
Laut der Studie des National Cancer Institues in Bethesda (USA) erkrankten die Männer zwar nicht häufiger an lokalisierten Prostatakarzinomen als Vitaminverweigerer, doch errechneten die Ärzte eine um 32% erhöhtes relatives Erkrankungsrisiko.
Bereits im Februar 2007 war eine Meta-Analyse zu einem ähnlichen Ergebnis gekommen. Das Vertrauen in nahrungsergänzende Vitaminerpräperate ist erschüttert.
|